Der Frühling kann kommen – der Festivalsommer im März

So langsam schmelzen auch die letzten Schneereste zusammen und nach unbestätigten Meldungen hat sich auch die Sonne in einigen Teilen Deutschlands gezeigt – der Winter befindet sich offensichtlich auf dem Rückzug und so langsam darf der Frühling Einzug halten.

Mit dem Frühjahrsbeginn steht nun auch die Festivalsaison langsam in den Startlöchern und bietet im März die ersten zumindest teilweise im Freien stattfindenden Events. Auch im Wikipedia-Festivalsommer geht es entsprechend los – nach dem bereits im Januar erfolgten Besuch des Heidelberger Frühlings stehen in den kommenden Wochen einige sehr spannende und auch sehr verschiedene Festivals auf dem Programm der Teilnehmer, für die das Projekt akkreditiert wurde. Hier mal die Vorstellung des ersten Quartetts:

Hanse Song Festival 2003
Starten wird der März am kommenden Wochenende im Norden Deutschlands – am 9. März findet in Stade das Hanse Song Festival statt. Das eintägige Festival präsentiert an fünf Veranstaltungsorten Konzerte von Pohlmann, Cäthe, Kristofer Åström, Wolke, Tim Neuhaus und weiteren Musikern der Popszene. Für den Autoren der Zeilen besonders spannend ist der Auftritt der schwedischen Band Hellsongs, die sich eigentlich bereits 2011 auflösen wollte und bekannt wurde für ihre „Hippie“-Coverversionen bekannter Metalsongs.

Kristofer Åström in Berlin 2007 (Foto: Daniel Pirsch, CC-by-sa 3.0; Bildbeschreibung)

e-tropolis 2003
Eine vollständig andere Musikrichtung schlägt das e-tropolis in Berlin ein, über das in diesem Blog bereits berichtet wurde. Das Festival konzentriert sich auf Elektro-Musik
und präsentiert Bands wie die Deutsch-Amerikanische Freundschaft, auch bekannt als DAF, Covenant, Welle: Erdball, Leæther Strip und Melotron, die seit den 1990ern zu
den Größen der Schwarzen Szene zwischen elektronischem Minimalismus, EBM
und Post-Industrial-Klängen gehören. Hinzu kommen Bands wie Centhron, [X-Rx], Solar Fake und Noisuf-X.

Solar Fake bei der Castle Party Bolków 2009 (Foto: Lilly M, CC-by-sa 3.0; Bildbeschreibung)

 Paaspop 2003
Das Paaspop (zu deutsch „Osterpop“) war das erste Festival, für das im Rahmen des Festivalsommers eine Akkreditierung vorlag. Es ist zugleich das erste größere Event in diesem Rahmen, bei dem im letzten Jahr 150 Künstler auf 13 Bühnen auftraten und mehr als 50.000 Besucher beschallten. Das Spektrum der Künstler im Jahr 2003 reicht dabei von Comedians über nationale und international bekannten DJs bis hin zu Pop-, Rock-, Hip-Hop- und Metalkapellen. Headliner sind dabei unter anderen Skunk Anansie, Black Rebel Motorcycle Club und Caro Emerald. Vor allem niederländische Künstler wie Blaudzun, Kraantje Pappie oder Kane, aber auch die Belgier von Goose oder die Berliner Berlinski Beat runden das Programm ab.

Skin von Skunk Anansie beim Razzmatazz 2011 (Foto: alterna2, CC-by-sa 2.0; Bildbeschreibung)

 
Ragnarök Festival 2013
Die Ragnarök ist die Sage von Geschichte und Untergang der Götter und vom Weltuntergang in der Nordischen Mythologie – und damit ist auch das Ragnarök Festival treffend beschrieben, zumindest aus der Sicht derer, denen harte Musik im Blut liegt. Das Festival anfang April konzentriert sich auf Pagan, Folk, Viking und Black Metal. 2013 werden unter anderemBands wie Eluveitie, Nocte Obducta, Carpathian Forest, Dornenreich und Vreid erwartet und bringen damit die häreste Setlist dieses Quartetts mit.

Sture Dingsøyr von Vreid in Paris 2007 (Foto: Vassil, CC-by-sa 3.0; Bildbeschreibung)